Gemeinwohlökonomie: Wirtschaft, die Sinn macht

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Im krassen Gegensatz zur herkömmlichen, rein auf Gewinn orientierten Wirtschaft geht es bei der Gemeinwohlökonomie darum, dass möglichst die ganze Wertschöpfungskette in der jeweiligen Region verbleibt und den dort lebenden Menschen zugute kommt.


Hier stehen nicht die Gewinne einer Handvoll gieriger Aktionäre und unerbittlicher Investoren im Vordergrund, sondern der Gedanke, dass ein Wirtschaftskreislauf möglichst allen Menschen dienen sollte. Auch Nachhaltigkeit ist dabei natürlich ein großer und wichtiger Teilbereich; das bedeutet, dass jedes Wirtschaften "enkeltauglich" sein sollte, sprich dass die Enkel-Generation auch noch von diesen Wertschöpfungsketten profitieren kann.


Das setzt natürlich automatisch auch einen schonungsvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur voraus – schon die alten Indianer lebten schließlich nach der Maxime, bei allem was sie taten immer zugleich auf die nachfolgenden sieben (!) Generationen Rücksicht zu nehmen. Von ihnen kommt auch das schöne Motto: "Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geschenkt bekommen, sondern nur von unseren Kindern geliehen".


Dass in Zeiten, in denen ein zutiefst ungerechtes Finanz- und Wirtschaftssystem mittels Druck und Zwang auf Regierungen über ganze Völker herrscht und sich immer mehr Menschen als Verlierer des neoliberalen Turbo-Kapitalismus begreifen die Lust darauf groß ist, Alternativen auszuprobieren, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern geradezu logisch.


Und dass Vorarlberg dabei eine Spitzenposition in Europa einnimmt, ist nicht zuletzt den vielen klugen Köpfen und gewitzten Unternehmern geschuldet, die sich mit dem Thema "Gemeinwohlökonomie" beschäftigen und dieses Wirtschaftsmodell ständig mit innovativen Ideen voranteiben.

Insgesamt 25 Betriebe sind es schon, die auf diesem zukunftsträchtigen Weg voranschreiten!

Deshalb hat sich der ORF Vorarlberg dieser doch noch recht jungen "Szene" angenommen und auch Mastermind Christian Felber dazu interviewt. Die ALLMENDA ist natürlich auch mit von der nachhaltigen Partie – hier der Link zum Original-Bericht.